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29.03.2009
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Alle Jahre wieder...
29.09.2008
Die Energiepreise Strom - Gas steigen stetig an und somit auch die Energiekosten für den Endverbraucher. Ein Rückgang der Preisspirale ist nicht absehbar in Sicht und auch eine längerfristige Stabilität der Energiepreise ist kaum zu erwarten. Man geht davon aus, das die Preise bis Anfang 2009 um ca 10-21% steigen werden. Ebenso wie beim Erdöl sind auch die Preise für den günstigeren Energiespender Erdgas in den letzten Jahren enorm gestiegen. Erdgas - das zum größten Teil in Erdölgegenden vorkommt überwiegend als Abfallprodukt anzusehen, das bei der Förderung von Erdöl nebenbei gewonnen wird. Von daher ist es auch abzusehen, dass steigende Ölpreise meist auch höhere Kosten für Erdgas-Nutzer nach sich ziehen. In der Regel werden Preise für Erdgas aber immer erst einige Monate nach der Ölpreiserhöhung angehoben.
Bevölkerung setzt auf Energieeffizienz
Berlin, 14. August 2008. Die große Bedeutung von Energieeffizienz ist im Bewusstsein der Verbraucher angekommen. Dies ergab eine repräsentative Bevölkerungsumfrage, wie die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie- Agentur GmbH (dena) in Berlin bekannt gab.* Für 96 Prozent der befragten berufstätigen Verbraucher ist der effiziente Umgang mit Strom im Haushalt wichtig bzw. sehr wichtig. Gegenüber der im Vorjahr unter allen Verbrauchern durchgeführten Umfrage, bei der für lediglich 73 Prozent der Befragten das Thema eine ähnlich hohe Bedeutung hatte, unterstreicht dieses Ergebnis die Bedeutung der Energieeffizienz besonders für Berufstätige. „Bei den Menschen steigt die Bereitschaft Strom intelligent zu nutzen. Nicht immer sind aber alle Möglichkeiten zum Strom sparen bekannt“, so dena-Bereichsleiterin Annegret-Cl. Agricola. „Wichtig ist nun die zielgerichtete Aufklärung der Verbraucher über Stromeinsparpotenziale. Hier spielen vor allem die Informationsverbreitung mit handlungsorientierten Energiespartipps sowie fachgerechte Beratung im Einzel- und Elektrohandel eine große Rolle.“ Die Verbraucher schätzen die Potenziale zum Energiesparen überwiegend richtig ein: Rund die Hälfte der Bevölkerung ist der Auffassung, dass durch den Einsatz energieeffizienter Technik 20 – 40 Prozent des Stroms in privaten Haushalten eingespart werden könnte. Jedoch fühlen sich rund 50 Prozent der Befragten nicht ausreichend darüber informiert, wie viel Geld sie durch den sparsamen Umgang mit Strom pro Jahr einsparen können. Die Folge: Nur rund ein Viertel der Befragten schätzt die Einsparpotenziale durch effiziente Stromnutzung in einem Drei-Personen- Haushalt korrekt ein. Genau hier setzt die dena mit der Initiative EnergieEffizienz an: Mit ihren Angeboten für private Haushalte, Industrie und Gewerbe sowie Dienstleistungsunternehmen informiert sie über Möglichkeiten der Energie- und Kosteneinsparung ohne Komfortverlust. Durch die Anschaffung energieeffizienter Geräte und ihrer intelligenten Nutzung kann bis zu einem Viertel des Strombedarfs eingespart werden. Dies bedeutet für einen Drei-Personen-Haushalt etwa 180 Euro jährlich. So wird nicht nur das Klima geschützt, sondern auch das Portemonnaie geschont. Mehr zu den Ergebnissen der Umfrage und Angeboten der Initiative unter www.initiative-energieeffizienz.de. Die Initiative EnergieEffizienz wird von der dena gemeinsam mit den Unternehmen EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall Europe getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. *Die Umfrage wurde von der forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse mbH im Auftrag der dena durchgeführt. Befragt wurden 1.015 berufstätige Personen ab 16 Jahren, die in Privathaushalten leben.
Mehr Ökostrom für Klimaschutz
Der Bundestag hat nach wochenlangem Streit grünes Licht für das erste Klima- und Energiepaket der Bundesregierung gegeben. Ökostrom wird mit zusätzlichen Milliarden gefördert, sein Anteil am Stromverbrauch soll bis 2020 auf 30 Prozent verdoppelt werden. Erstmals wird es ab 2009 eine Pflicht geben, neue Häuser teilweise mit Wärme aus erneuerbaren Energien zu beheizen. In Altbauten wird dagegen auf freiwilligen Einsatz mit Hilfe eines Förderprogramms gesetzt. Die Opposition warnte vor einem Scheitern der Klimaschutzziele. Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) sprach dagegen von einer "Energiewende". Der Bundesrat muss noch darüber entscheiden. Der Bundestag billigte vier Gesetze aus dem Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung, die ab 2009 gelten sollen: das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das Erneuerbare-Wärme-Gesetz, das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz und ein Gesetz zur Liberalisierung des Strommesswesens.Wechselwelle: Energieversorger nehmen Kunden ins Visier
von Jennifer Niechziol, 23.05.2008 (13:55)Hamburg - Zehn Jahre nach Öffnung des Energiemarktes kommt Bewegung in die Branche. Allein im vergangenen Jahr haben sich 1,3 Millionen Haushalte einen neuen Stromlieferanten gesucht, so Schätzungen der Bundesnetzagentur. Und die Wechselbereitschaft nimmt aufgrund steigender Preise weiter zu. Die Unternehmen reagieren und setzen künftig verstärkt auf Kundenbindung. Jeder fünfte Euro soll in den kommenden Jahren für Vertrieb und Kundenmanagement ausgegeben werden - neben der Infrastruktur ist das der größte Posten in den Investitionsbudgets der Energieversorger. Dies sind die Ergebnisse des Branchenkompass 2008 Energieversorger von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
Energietechnik 2008
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Energiekosten senken und Klima schützen. Attraktive Möglichkeiten für die Wirtschaft Der Klimawandel und seine bedrohlichen Auswirkungen sind derzeit das beherrschende Thema in Gesellschaft, Politik und Medien.
Erneuerbare energie, auch regenerative energie genannt, bezeichnet energie aus nachhaltigen Quellen, die nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind. Das Grundprinzip ihrer Nutzung besteht darin, dass aus den in der Umwelt laufend stattfindenden Prozessen energie abgezweigt und der technischen Verwendung zugeführt wird. Die vom Menschen nutzbaren energieströme entspringen unterschiedlichen Primärquellen:
* der thermonuklearen Umwandlung in der Sonne,
* dem radioaktiven Zerfall im Erdinnern,
* der Erdrotation und den damit verbundenen Effekten (Gezeiten).
Auf der Erde können diese energiequellen in Form von Sonnenlicht und -wärme,
Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme genutzt werden.
Energietechnik 2008
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